Hintergrund
Das Internet nimmt im Leben von Jugendlichen einen immer größer werdenden Stellenwert ein.
Soziale Netzwerke wie schülerVZ und facebook gehören längst zum Alltag der meisten Jugendlichen. Es wird Musik heruntergeladen, Filme online geschaut und vielleicht sogar über das Internet eingekauft.
Mit den möglichen Gefahren die dabei lauern setzen sich die meisten Jugendlichen allerdings gar nicht oder erst zu spät auseinander. Der Unterschied zwischen Mädchen und Jungen ist dabei gravierend: Während sich bei den Jungen nur jeder Vierte nicht auskennt, ist es bei den Mädchen jedes Zweite.
Hinweise und gutgemeinte Ratschläge von Eltern oder Lehrerinnen und Lehrern werden da oft nicht ernst genommen.
Genau an dieser Stelle setzt das webweiser-Projekt an:
- Mädchen lassen sich während der webweiser-Qualifizierung zu sogenannten „Webweisern“ ausbilden.
- Anschließend können sie als Trainerinnen/Multiplikatorinnen ihr Wissen an andere Mädchen weitergeben.
- Sie leiten Kurse oder Arbeitsgemeinschaften zu diesem Thema in ihrer Schule und werden somit zu Beraterinnen direkt vor Ort.
- Auch jüngere Mädchen erlernen in den Einführungskursen einen einfachen und sicheren Einstieg ins Internet
Darüber hinaus knüpfen die Mädchen Kontakte zu Beratungsstellen.
Außerdem lernen sie andere Mädchen kennen. So können sich neue Freundschaften entwickeln und es entsteht ein respektvolles und schönes Miteinander.
Das Projekt soll auch in Kooperation mit Schulen stattfinden, die interessierte Mädchen als Webweiser ausbilden lassen können.
